http://derstandard.at/2000045381421/Eine-Sektion-ohne-Namen

 

ein „aufbruch“ innerhalb der SPÖ?

 

könnt ma fast als solchen sehen.

da gibt’s dann also neben der sektion8 gleich noch eine – etwas weniger linke, eher pragmatische – gruppe, die den alten sozis ein junges modernes image verpassen soll.

ein sammelbecken für jene, die bisher in der spö keine politische heimat und zu wenig raum zur (selbst)verwirklichung gefunden haben.

und diese:

„Jungen, engagierten und dynamische Leute wollen die Welt und die SPÖ verbessern“.

Auffallend viele Leute aus der Wirtschaft tummeln sich hier, auch das ist untypisch für eine SPÖ-Sektion. „Wir haben ein breites Spektrum“, sagt Stauber, „wir wollen die Türen der Partei öffnen“

„Wir wollen Vordenker sein und uns verstärkt wieder mit Inhalten auseinandersetzen.“ Kern, der junge, sagt: „Wir sind in unseren Ansätzen pragmatischer als viele andere in der SPÖ. Wir wollen nicht nur reden, wir wollen auch etwas tun.“

 

na dann!

 

marketingtechnisch scheint das ja zu funktionieren.

und natürlich ist eine derartige wählermaximierungsstrategie der spö erlaubt.

ich seh halt nur noch ein zusätzliches feigenblatt um die schweinereien von doskozil & co zuzudecken.

 

leichter wird’s damit für gruppierungen und menschen links der spö aber nicht.

und die habens auf grund der allgemeinen nach rechts gedrifteten stimmung ohnehin schwer genug.

wenn ich da an den „aufbruch“ denk, tun die mir, angesichts der seit dem wechsel zu kern in der spö stattgefundenen öffentlichkeitsarbeit, fast ein bissl leid.

da werden doch einige, die bei der aufbruchskonferenz noch deutlich bedarf an linker politik gesehen haben, wieder den bequemen weg heim zur „mutter“ finden und die dargebotene beruhigungspille freudig schlucken.

 

auch, wenn mir das gar ned gfallt.

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