heut war waschtag!

 

ich hab meine vielen espressohäferln gewaschen.

insgesamt 83 an der zahl.

die stehen irgendwo oben in der küche auf glasregalen und es ist erstaunlich, was sich da im lauf der zeit für schmutz anlegt.

und weil ich schon dabei war, hab ich auch die glasregale gewaschen.

noch dazu bei der heutigen hitze.

tuts mich gfälligst ein bissl bewundern dafür.

 

ich hab ja in der zwischenzeit schon einen ziemlichen haufen derartiger „tassen“.

nachdem ich einmal eine geschenkt bekam, hab ich irgendwie dann angefangen zum sammeln.

entweder hab ich noch welche geschenkt bekommen, oder ich hab mir welche gekauft. und wenn mir zb eines in einem kaffeehaus gefällt und ich es haben möchte, frag ich dann immer, ob sies mir verkaufen. da passierts dann auch, dass ich es geschenkt bekomm. manchmal kann ichs auch kaufen. und manchmal sind sie „unverkäuflich“. ich geb zu, ich hab da dann auch schon so das eine oder andere mitgehen lassen.

wobei ich auch zugeb, dass mir die „zufällig mitgegangenen“ schon eine – im wahrsten sinne des wortes – „diebische“ freude bereiten.

wenn ihr mich also einladet und ihr habt besondere häferln, müssts gut aufpassen, dass die noch da sind, wenn ich wieder geh.

 

erstaunlich ist auch, was es da an unterschiedlichen häferln gibt.

eigenartige formen, künstlerische bemalungen, sondereditions und und und.

da gibt’s welche von illy, lavazza, segafreddo, julius meinl, hausbrandt, dallmayer aber auch von starbucks, nespresso und helmut sachers und vielen bei uns eher unbekannten marken aus aller herren länder.

weil meine häferln kommen von rund um die welt.

von sao paolo bis st. petersburg und so ziemlich alles dazwischen.

und natürlich hab ich auch eines mit einem keith-haring-motiv.

 

viele von den häferln haben auch eine geschichte zu erzählen.

da hab ich zb einmal zu weihnachten von 2 verschiedenen personen je ein häferl bekommen.

und lustigerweise das gleiche.

das ist das einzige häferl, dass ich in doppelter ausführung besitze.

mein julius-meinl-häferl zb ist aus dem vip-bereich eines vip-bereichs (ja, auch bei den vips gibt’s solchene und solchene) einer grossen medienveranstaltung.

dann das aus sao paolo.

weil kaum war ich dort, hab ich mir in der nähe des hotels ein „stamm-cafe“ gesucht. da bin ich dann jeden tag in der früh gesessen und hab meinen kaffee getrunken.

nach einer woche dann hab ich mich von den lieben leuten verabschiedet und gefragt, ob sie mir als souvenier ein häferl verkaufen.

und da haben die mir doch glatt eines geschenkt.

dafür musste ich für das häferl aus aix-de-provence eine ganze woche betteln.

letztendlich hat man sich auch dort erbarmt.

aber ich erzähl euch jetzt nicht alle geschichten, weil da wären vielleicht auch delikate dabei.

ich muss ja ein bissl geheimnisvoll bleiben.

 

natürlich hab ich auch von meinen beiden letzten ausflügen nach amsterdam und mailand je ein häferl mitgebracht.

ich fahr ja eigentlich nur noch weg, damit ich mir irgendwo ein neues espressohäferl besorgen kann.

2 Gedanken zu „waschtag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*
Webseite