reisebericht weil
heut geht’s amal um die reise.
sonst war ja noch nix.
also von wien nach perth sinds 13.797 km luftlinie.
aber direkt gibt’s nicht.
und weil ich swiss geflogen bin muss ich zuerst nach zürich. dann nach singapore und dann erst nach perth.
macht in summe 15.225 flugkilometer.
und 4 flughäfen.

reine flugzeit insgesamt ca 19 stunden
mit anreise zum flughafen, sichheits- und passkontrollen und transitzeit, übernahme vom leihwagen und adresse meines temporären aufenthaltsortes suchen (was google-maps sei dank eh ned lang gedauert hat) war ich 27 stunden unterwegs.
schlafen war ned wirklich.
economy.
aber ich hätt auch in der firstclass ned geschlafen.
macht aber nix.
is eh schon zeit geworden, dass ich wieder amal a nacht durchmach.
zeitumstellung gibt’s auch – hier bin ich 6 stunden früher dran – womit auch immer.
besondere vorkommnisse gibt’s keine zu berichten.
in singapore hab ich nur 50 minuten für den transit gehabt. und so wirklich klein ist der flughafen ja auch nicht.
also rennen hab ich nicht müssen. aber zumindest schnell gehen. das mach ich ja nicht so gern.
is sich aber eh alles problemlos ausgegangen.
nach der landung in perth hab ich mir erst amal einen kaffee besorgen müssen. weil ganz offensichtlich gibt’s in keinem flieger dieser welt auch nur annähernd eine flüssigkeit die die bezeichnung kaffee verdient.
unangenehmerweise musste ich da feststellen, dass dies auch für australiens flughäfen zutrifft.
dafür habens bei den croissants und brownies usw die verbrennungswerte in joule ausgeschildert.
hab ich mir also einen brownie mit 1215 joule genehmigt.

die ausgewählte wohnung erweist sich meinen aussuchkriterien entsprechend als wunderbar. alles da, was mensch mit meinen gewohnheiten so braucht.
inkl einer espressomaschine.
ja nespresso.
ja, ich weiss, kapseln und so.
aber es funktioniert unkompliziert.
und mehr kann ich so weit weg der heimat ned verlangen.
andererseits hab ich sogar einen orangenbaum vor der tür mit frischen essbereiten früchten.
der is jetzt zwar nicht extra wegen mir hier, aber ich darf mich bedienen.

was leider auch da sind, sind australische steckdosen.
ich hab zwar so einen adapter für englische bzw amerikanische stecker, aber die aussies haben eine extrawuaschd.
also bin ich nach dem ausräumen von meinem zeugs gleich einmal gefahren um so einen adapter zu kaufen.
gesagt bzw geschrieben und getan.
ich war also gleich einmal beim woolworth fast um die ecke und hab mir einen adapter (einer reicht, weil ich vorsorglich einen verteiler mithab) besorgt.
einkaufen hätt ich ohnehin müssen, weil ich ja alles mögliche für mein leibliches wohl brauch.
kaffee.
aber nicht nur weil, da ist dann so einiges im wagerl gelandet.
orangensaft, nudeln, brot, butter, käse und a kleine schokolade.
man gönnt sich ja sonst nix.
jetlag?
bis jetzt nicht.
und ich geh davon aus, der wird auch nimmer kommen.
also der jetlag.
was sonst noch so kommt wird sich weisen.
was ich schon weiss ist, was heut kommt.
nachdem ich mein übliches verdauungsdungal (für jene, die des österreichischen nicht mächtig sind: ein dungal ist ein mittagsschlaferl. auf neudenglisch auch powernapping genannt) nach dem mittagessen hinter mich gebracht hab, mach ich mich auf um meine künftige wirkungsstätte zu inspizieren.
ich fahr in die squashanlage mirrabooka und tu meine alten knochen a bissl mobilisieren.
also schnurspringen und a bissl auf den ball draufhauen.
ich bin ja nicht zum vergnügen hier.
stay tuned
in diesem sinne:
bleibts gsund und lossts eich nix gfoin
passts auf eich auf und wehrts eich
fesch, weidamochn!