was bedeutet das ergebnis in niederösterreich?

 

lt orf-hochrechnung um 18.00 Uhr

övp 49,6

spö 23,9

fpö 14,9

grüne 6,4

neos 5,1

 

angeblich lauter sieger.

und wenn man die wortmeldungen der parteisekretäre bei den interviews verfolgt wähnt man sich in einer parallelwelt.

 

wenn mans ein bissl realistisch und nicht aus der sicht der parteisekretäre sieht, schaut das doch ein bissl anders aus.

die övp hält die absolute mehrheit und kann damit durchaus als sieger dieser wahl bezeichnet werden.

die grünen schaffen den wiedereinzug in den landtag. aufgrund der letzten desaster bei den grünen ist das durchaus ebenfalls als erfolg zu werten.

und auch die neos dürfen sich über den einzug ins landhaus zu st. pölten freuen.

so ein wahlkampf in niederösterreich ist kein honiglecken.

somit gibt’s drei parteien, die durchaus grund zur freude haben.

drei sieger

 

anders seh ich das bei den beiden restlichen wahlwerbern.

die spö hat zwar einen geringen gewinn zu verzeichnen, aber ausgehend von einem unterirdisch schlechten ergebnis von 2013. insgesamt das 2. schlechteste wahlergebnis in niederösterreich.

kein grund zur freude.

 

bleibt die fpö.

und auch, wenn sich der vilimsky im interview gerade freut wie ein schneehase, kann dieses ergebnis doch nicht als „sieg“ gewertet werden.

ja, es stimmt, die fpö hat stimmen dazu gewonnen.

wenn man bedenkt, dass bei der letzten wahl fpö und team stronach gemeinsam 19 % hatten, ist das kein erfolg für die blaunen.

im jahr 1998 wurden über 16 % erreicht.

und bei der nrw im oktober waren es 25,97 %.

 

wobei die fpö auf grund der ereignisse der letzten tage ohnehin als „sonderfall“ gesehen werden muss.

haben diese knapp 15 % die fpö trotz oder wegen ihrer braunen „einzelfälle“ gewählt.

so oder so ein bedenkliches ergebnis.

heisst das doch, dass es immerhin knapp 200.000 kein problem mit ns-gedankengut haben.

 

interessant wird jedenfalls in den nächsten tagen, was mit dem braunen spitzenkandidaten passiert. muss er gehen?

wird sich mikl-leitner daran halten, dass es mit ihm keine zusammenarbeit gibt?

 

alles in allem muss aber festgestellt werden, dass sich in niederösterreich nichts ändern wird.

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