Jetzt bin ich wirklich neugierig, wer stärker ist, ich oder ich.

(Johann Nepomuk Nestroy)

Edtstadler und Karas?

 

Unterschiedlicher könnten die Positionen kaum sein.

Edtstadler ist voll auf Kurz-Linie.

Karas wagt desmanchen Widerspruch.

Das zeigt sich am Beispiel Migrationspakt, bei der Famlilienbeihilfen-Indexierung oder im Umgang mit Orban.

 

Karas will gegen die „Anti-EU-Populisten, die Europa zerstören wollen“ kämpfen und die türkise ÖVP liegt mit der FPÖ, einer der führenden EU-Gegner, in einem Bett. Der Spitzenkandidat des Koalitionspartners wettert untergriffig gegen die EU und kann sich einen Öxit vorstellen.

 

Interessant auch, das Edtstadler noch am Dienstag vor ihrer Nominierung auf die EU-Liste der ÖVP davon nichts gewusst haben will.

Wirklich?

Das erinnert sehr stark an den Wechsel von „Elli“ Köstinger von der Position der Nationalratspräsidentin in die Regierung.

 

Noch eine weitere Personalentscheidung sorgt für Verwunderung.

Wolfram Pircher wird auf der EU-Wahlliste an Position 6 gereiht.

Was, ausser dem Promi-Faktor, qualifziziert ihn dafür?

Eine Vorgehensweise, die wir bereits aus der Nationalratswahl 2017 von der ÖVP kennen.

Dönmez, Großbauer, Taschner, Grünberg

 

Man könnte diese Nominierungen einfach als Mogelpackung bezeichnen.

Oder um bei Nestroy zu bleiben:

Einen Jux will er sich machen!

 

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