Kickl bezieht – nach massivem Widerstand gegen seine Äusserungen – Stellung und schreibt am 25.1.2019:

Ich habe zu keinem Zeitpunkt die Europäische Menschenrechtskonvention oder die Menschenrechte als solche in Frage gestellt.

 

Wir würden das gerne glauben.

So wie Kurz „glaubt“, dass Kickl die Menschenrechte „akzeptiert“.

 

Allerdings spricht nichts dafür, dass diese Stellungnahme nichts anderes als ein Lippenbekenntnis ist um die Situation zu beruhigen.

Im Gegenteil.

Seine Meinung zu den Menschenrechten im Report ist ja nicht seine erste diesbezügliche Aussage gewesen.

In einer OTS der FPÖ, unterzeichnet von Kickl, noch vor der Regierungsbeteiligung heisst es:

Die Europäische Menschenrechtskonvention muss entweder auf EU-Ebene erneuert oder durch eine ‚Österreichische Menschenrechtskonvention‘ ersetzt werden.

 

Weiters fordert er:

Die Europäische Menschenrechtskonvention muss auf die Höhe der Zeit gebracht werden. Wenn das nicht auf EU-Ebene gelingt, dann muss Österreich eben seinen eigenen Weg gehen und dem Beispiel Großbritannien folgen“.

 

Kickl ist also völlig bewusst, was er gesagt hat und er fordert nicht mehr und nicht weniger als den ÖXIT.

 

Wir „glauben“ Kickl kein einziges Wort, da er offensichtlich lügt, um Innenminister zu bleiben.

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