Unser neue Vizekanzler nimmt seinen Snack beim McDonalds und wird dafür vom Boulevard und den Rechten aufs Korn genommen.

 

Ich mag McDonalds zwar aus diversen Gründen (zB die Steuervermeidungsstrategien der Internationalen Grosskonzerne oder die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen) nicht so wirklich gern und ich erinner mich mit Schaudern an Super Size Me.

 

Unabhängig davon kann ich aber keinen wirklichen Kritikpunkt finden, wenn ein Politiker seinen Zwischendurch-Hunger wie viele andere Menschen mit einem Big-Mac stillt. Im Gegenteil.

Man stelle sich vor, man hätte den Chef der Grünen womöglich beim Luxus-Fünfgang-Menü im Steierereck oder beim Nobelitaliener Fabio angetroffen.

Aber selbst das wär im Verhältnis zu den Champagnergelagen der Rechten auf EU-Spesenkosten noch kein Skandal gewesen.

 

Ich hab aber einen Tipp für den Werner Kogler, wie er in Zukunft derartige Kritik vermeiden kann.

Mit einem Besuch bei einem original Wiener Würstelstand kann er eigentlich nichts falsch machen.

Er ist zwar ein Steirer, aber auch bis dorthin dürft sich schon herumgesprochen haben, was ma in Wien selbst nach dem Operball ganz klassenlos und kritiklos geniessen kann.

 

A Eitrige mit an Bugl und an 16er-Blech

Für die Nichtwiener: Eine Käsekrainer mit einem Brotscherzel und einer Dose Ottakringer (eine Brauerei im 16. Wiener Gemeindebezirk)

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