Unser aller Kanzler Sebastian Kurz präsentiert sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz in Bestform. Er sonnt sich im Scheinwerferlicht und freut sich ganz offensichtlich über die internationale Anerkennung, von der er glaubt, dass sie ihm zusteht.

 

Im Gespräch mit dem kanadischen Premieminister Justin Trudeau offenbart sich dabei seine fehlende Empathie und er wirkt insgesamt mehr als peinlich.

Schon im Jahr 2017 sagte der Kanadier:

„I disagree with him even more than I think I disagree with President Trump.“

„Ich stimme mit ihm (Kurz) sogar noch weniger überein als mit Donald Trump“

Auf dieser Konferenz zeigt sich auch welch Geistes Kind er ist wieder ganz deutlich.

Sagt er doch auf gut wienerisch:

 

Seids froh, dass lebts und

hoits de Goschn!

 

Es waren auf der Münchner Sicherheitskonferenz schon viele düstere Sätze gefallen über den Zustand der Welt im Allgemeinen und den Selbstbehauptungswillen des Westens im Besonderen, als sich der österreichische Bundeskanzler an einem Machtwort versuchte. „Machen wir uns doch nicht zu schlecht“, verlangte Sebastian Kurz. Da war der konservative Politiker gerade auf das Nachbarland Ungarn angesprochen worden. Könne „der Westen“ seine Werte überhaupt glaubwürdig in der Welt vertreten, wenn mitten in der Europäischen Union Regierungen wie die von Viktor Orbán einer „illiberalen Demokratie“ das Wort redeten und es Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit gebe?

Natürlich müsse man derlei Sorgen ansprechen und auf Besserung dringen, erwiderte Kurz zwar. Aber es störe ihn, dass man „täglich“ von undemokratischen Tendenzen in Ländern wie Ungarn, Polen oder den Vereinigten Staaten höre, aber den Autoritarismus in anderen Teilen der Welt eher teilnahmslos hinnehme. Immerhin genössen die Menschen in Europa oder Nordamerika „das Privileg“, in Demokratien zu leben.

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