Es war August Wöginger, Klubobmann der ÖVP, der noch letzten Herbst die Ehe nur zwischen Mann und Frau in der Verfassung festschreiben wollte, und der bloß am Fehlen der nötigen Zwei-Drittel-Mehrheit im Parlament gescheitert ist.

 

Die JVP hat nicht nur zur LGBTIQ-feindlichen Politik der ÖVP konsequent geschwiegen. Es haben sogar die JVP-Gemeinderätinnen 2018 gegen die Subvention für die EuroPride Vienna gestimmt. Wenn es nach der JVP gegangen wäre, gäbe es heute keine EuroPride in Wien.

 

Und im Jahr 2019 möchte genau diese JVP Teil dieser EuroPride sein.

Das ist an Bigotterie und Heuchelei kaum überbietbar.

 

Die veranstaltende HOSI hat dies aus verständlichen Gründen (siehe oben) abgelehnt.

 

Nico Marchetti, er ist Nationalratsabgeordneter, Landesobmann der Jungen ÖVP Wien und Antragsteller für die Teilnahme der JVP an der Regenbogenparade, ist jetzt ein bissl beleidigt.

Was der Kurz-Kanzler kann, nämlich die Rolle der FPÖ übernehmen, kann der Jungschwarze auch. Er übernimmt ebenfalls von der FPÖ und macht einen auf Opfa.

 

Unser Mitleid hält sich in Grenzen.

Aber vielleicht will der Nico ja jetzt einen Gegenpol zur Europride organisieren. Das Vorbild Boston würde sich anbieten.

Die Gruppe „Super Happy Fun America“ forciert eine „Straight Pride“-Parade. Er könnte das Geilomobil als Frontfahrzeug reaktivieren.

Eine dementsprechende Fahne gibt es bereits.

 

Wenn das nicht klappt, empfehlen wir ihm die Teilnahme am Marsch für die Familie. Diese läuft unter dem Motto:

Wir demonstrieren gegen Gender-Wahnsinn, Frühsexualisierung, Regenbogen-Psychoterror und andere Verirrungen der linken Politik.

ÖVP-Politiker sind dort desöfteren anzutreffen und immer herzlich willkommen.

Und dort passen sie auch besser hin, als auf die Regenbogenparade.

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