Woran erkennt man einen unseriösen Gebrauchtwagenverkäufer?

Es gibt einige Warnzeichen und dann heisst es „Finger weg“.

Vor allem einmal – das Auto ist neu lackiert und hat sogar eine „neue“ Farbe. Zum Beispiel Türkis statt Schwarz.

Ein deutliches Zeichen, dass einiges übertüncht werden soll. Unfallschäden zum Beispiel. Oder gröbere Roststellen, die nur oberflächlich entfernt wurden.

Es gibt kein Serviceheft. Das wurde geschreddert.

Alternativ – alle Einträge sind mit der gleichen Handschrift oder dem gleichen Stift notiert, obwohl Einträge von unterschiedlichen Personen oder unterschiedlichen Tagen erfolgten.

Der Tachostand ist auffällig niedrig. Das lässt auf eine Manipulation schliessen.

Da werden schon einmal die Laufleistung mit ähnlichen Modellen manipulativ verglichen und darauf hingewiesen, dass die Laufleistung des nun zur Diskussion stehenden Fahrzeuges im Vergleich dazu einen ganz besonderer Bonus darstellt.

Der Verkäufer sichert mündlich Leistungen zu, hält diese aber nicht schriftlich fest und versprochene Leistungen werden nicht eingehalten. Darauf angesprochen verweist er auf das Kleingedruckte. Und er empfiehlt den Weg zu ordentlichen Gerichten.

Das im Boulevard inserierte und beworbene Objekt entspricht bei genauerer Ansicht also in keiner Weise den tatsächlichen Gegebenheiten. Es stimmen weder die Farbe, noch der Zustand oder der Endpreis.

Mit Folgen hat der Verkäufer nicht zu rechnen, da er bei einer eventuellen Untersuchung des Vorganges sich selbst als Sachverständigen namhaft macht.

Bei einer großen Image-Umfrage platzierten sich Autoverkäufer weit abgeschlagen hinten.

Nur Politiker sind noch unbeliebter.

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