Anlässlich der gewaltsamen Übergriffe der rechtsextremen faschistischen Grauen Wölfe gegen Demos von Kurd*innen und linken Aktivist*innen in Favoriten sieht Kurz nur einen „Konflikt, der von der Türkei nach Österreich hingetragen wird“ und Versäumnisse in der Integrationspolitik.

Sebastian Kurz

Integrationsstaatssekretär (2011 bis 2013)

Bundesminister für Europa, Integration und Äußeres (2013 bis 2017)

Bundeskanzler seit 2017

Nach 9 Jahren höchstpersönlicher Zuständigkeit ortet der nunmehrige Bundeskanzler Versäumnisse in der Integrationspolitik.

Seit dem Jahr 2000 stellt die ÖVP (unterbrochen durch Herbert Kickl, FPÖ, Dez 2017 bis Mai 2019) den für Einwanderung und Integration zuständigen Innenminister.  

Das Abkommen zwischen Österreich und der Türkei über die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte besteht seit dem Jahr 1964 (BGBl. Nr. 164/1964 – Bundeskanzler Josef Klaus, ÖVP).

Aber seit der Befragung im Ibiza-Untersuchungsausschuss wissen wir ja, dass es um das Gedächtnis unseres Bundeskanzlers nicht zum Besten bestellt ist.

Gezählte 29 mal hat er gesagt: er kann sich nicht erinnern.

Daran kann er sich sicher auch nicht erinnern. Und wenn er könnte, tät er sicher nicht wollen.

Kurz im Kreis von „Grauen Wölfen“ deren Hände zum – verbotenen – rechtsextremen Gruss erhoben sind.

Lt. ÖVP wussten die nicht, dass das ein politischer Gruss ist, sie haben das bei Circus Halligalli gesehen.


Aus der „Heute-Zeitung“ vom 29.9.2017

Dazu passend ein Twitterfund:

Die „grauen Wölfe“ sind also rechtsextreme Türken. Das bringt die ÖVP in folgendes Dilemma: Soll sie die abschieben oder mit ihnen einen Koalition eingehen?

Dafür kann er sich an Dinge erinnern, die es so nie gegeben hat.

Sein in Cambridge absolviertes Studium zum Beispiel.

Im „ORF Report“ vom 7. Februar 2012 sagt er:

„Bei den Unis, die ich im Ausland absolviert hab‘, bei der Uni in Cambridge zum Beispiel auch…“

Davon ist in seiner, authorisierten, Biographie nichts zu lesen.

Das ist auch Jan Böhmermann aufgefallen und er fragt berechtigt:

Wie konnte dem Biografen bzw. dem Kanzler diese wichtige Station von Sebastians akademischer Karriere entgangen sein?

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