wenn einer eine reise tut, dann …

 

also erzähl ich euch, was einem da so alles unterkommt.

 

so passierts mir am flughafen mit absoluter sicherheit immer, dass das gate in dem ich eincheck am weitesten vom eingang weg ist.

oder wenn ich einen transitflug hab, muss ich sicher immer innerhalb kürzester zeit von einem ende des flughafens aufs andere.

und da gibts ordentlich grosse flughäfen.

oder wenn ich dann endlich dort bin, wo ich hin will, kommt mein gepäck mit sicherheit immer als letztes raus.

wenns überhaupt kommt!

 

oder dann noch die gschicht mit den sitzen auf langstrefckenflügen.

da sitzt ma ohnehin eingequetscht, dass ein indischer verrenkungskünstler ein problem hätt, drückt der vor mir, bevor der flieger sich überhaupt noch bewegt hat, seinen sitz in liegeposition.

aber im ganzen flugzeug macht nur der vor mir das!

des is jedesmal so.

und das einzige quengelde kind in dem ganzer flieger sitzt mit sicherheit neben mir.

dabei mag ich keine kleinen kinder.

wetten könnt ich schon drauf annehmen.

 

dann stellts euch vor, ich flieg nach brasilien.

sonne, strand, meer, hübsche mädels in tangas!

ich freu mich!

 

und was passiert?

vierzehn grad und regen!

und von montag bis mittwoch war nicht eine einzige attraktive frau zu sehen.

wozu tu ich mir dann den ärger mit dem fliegen an?

da hätt ich gleich im gänsehäufel bleiben können!

 

oder bogota!

da hab ich mir eigentlich keinen sonnenschein erwartet und dann krieg ich einen sonnenbrand.

dafür sind dort die mädels hübsch. aber net nur. auch die frauen schaun echt gut aus.

sogar besser als in rom.

und der kaffee in columbien ist einsame spitze!

dafür kommts jetzt.

versprechen uns dort doch die einheimischen eine echt steile party. die besten frauen aus ganz columbien und the hotest spot in town mit der geilsten musik.

der kleine gerhard kriegt dann ganz glänzende augen.

die grosse, weite welt geht auf vor meinem geistigen auge.

ein salsaschuppen mit live-musik und lauter glutäugigen südamerikanerinnen die nur hinter mir her sind – weil ich bin ja blond!

 

und was passiert?

mein imaginärer salsa-schuppen entpuppt sich als pseudoberghütte. die nachtschicht von bogota. und die musik war, wie wenn der dj ötzi spanisch singen tät.

 

aber es geht immer noch schlimmer.

da lernt mann dann sogar das gänsehäufel und die nachtschicht schätzen.

weil ich war auch in england.

in ispwich um genau zu sein.

selber schuld könnt ma jetzt sagen.

wer fahrt schon nach ipswich?

aber es geht ja gar net um ipswich speziell.

es geht um england.

 

weil

erstens haben die keinen euro – was an sich schon eine frechheit ist!

 

zweitens fahren die auf der falschen seite! aber net nur einer – alle!

 

drittens gibts keinen anständigen kaffee! was erwartet man schon, von einer nation die tee trinkt?

 

viertens gibts kein anständiges essen – die essen fish & chips! das zeug ist dermassen fett und grauslich! dagegen ist ein mcdonald-hamburger das reinste healthfood.

 

fünftens läuft den ganzen tag im fernsehen eine cricket!-liveübertragung! CRICKET!!!

 

sechstens schmeckt das bier wie ein abgestandes bubenlulu! nur eine andere farb hats.

 

und siebentens und allerschlimmstens:

die frauen!!!

ich halt diese singerei beim reden von den englischen mädels ohnehin kaum aus. aber das wär ja nicht so schlimm. die könnten ja den mund halten.

aber nein

und ausschauen tuns!

ich hab noch nie soviele hässliche frauen auf einen haufen gesehen wie in den zwei wochen england!

sowas schmerzt die männerseele!

war ich froh, wie ich wieder daheim war.

mädels in wien, österreich und umgebung – ihr seid alle prinzessinnen!

ehrlich!

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