Am 21. Jänner war der Welt-Tag der Jogginghose.

Seit 2009 fällt der der internationale Welt-Tag der Jogginghose (International Sweatpants Day) auf den 21. Januar. Das wie und was und warum ist gut dokumentiert.

Konkret geht die Idee bzw. Initiative für diesen Aktionstag auf die vier Österreicher, genauer gesagt Grazer, Alexander Painsi, Matthias Strohmeier, Matthias Geisriegler und Martin Riesel, deren gemeinsame Schulklasse am 21. Januar 2009 an Fasching komplett in Jogginghosen zur Schule gekommen waren.

Ob Sir Karl das wusste, als er in der Talkshow vom Markus Lanz am19. April 2012 sagte:

„Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren“?

Ausser natürlich, sie ist von Karl Lagerfeld und kostet schlappe € 139,99

Interessanter Aspekt: XL und XXL sind ausverkauft.

Da dreht rotiert Sir Lagerfeld in seiner Ruhestätte

Berufsbedingt besitze ich eine erkleckliche Anzahl besagter Jogginghosen.

In diversesten Ausführungen was Farbe, Material, Schnitt oder Passform betrifft. Sogar mit Nadelstreif und anderweitig auffälligem Muster.

Jetzt könnte man natürlich auch noch einen Unterschied zwischen Trainingshosen und Jogginghosen machen. Neuerdings auch „Thights“ zum Laufen usw.

Das schenk ich mir.

Was sind „Jogginghosen“ eigentlich?

Wiki sagt: Jogginghosen sind Hosen, die zum Joggen getragen werden können und in der Regel aus Sweatshirt-Stoff bestehen. 

No na ned

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Die Gestalt (äußere Form) von Gegenständen soll sich dabei aus ihrer Funktion oder ihrem Zweck ableiten.

Zweck war und ist beim Sport im Freien entsprechend gekleidet zu sein, bzw. nach dem schweisstreibenden Sport den erhitzten Körper vor Kälte zu schützen.

Aber nicht mehr nur und ausschliesslich.

Da sind schon sehr viele „Influenzer“ auf Schiene und in der Rapper- und Hip-Hop-Szene ist die Jogginghose schon seit jeher die Uniform der Wahl. Diese spezielle Variante nennt sich ChachiMomma.

Jetzt bin ich zwar weder Influenzer, noch Rapper oder Hip-Hoper, trage meine Jogginghose aber trotzdem bei allen passenden Gelegenheiten und manchmal auch bei unpassenden.

Über die Couch brauchen wir ohnehin nicht reden.

Aber auch bei einer längeren Auto- oder Zugfahrt ist die Jogginghose das Bekleidungsteil meiner Wahl.

Zu so einer Jogginghose trägt Mann, aber auch Frau, am besten einen „Hoodie“. Umgangssprachlich auch Kapuzenpulli bzw. Sweatshirt genannt.

Wer die elegante Variante bevorzugt durchaus auch ein Sacco mit Kapuze, z.B. von Desigual. Ich bin sogar im Besitz einer Lederjacke mit dementsprechendem Anhang.

Dann fehlt noch das passende Schuhwerk zum perfekten Outfit.

Die „Gnagelten“ vom Reiter oder vom Vass sind da eher unpassend. Turnschuhe, auf Neudeutsch „Sneakers“ sind da die erste Wahl. Ich für meinen Teil bevorzuge „Chucks“ – Converse All Star.

In meinen längst vergangenen Jugendzeiten war natürlich noch keine Rede von Chucks. Unerschwinglich. Da habens Semperit-Patscherln tun müssen. In Braun – oder aber die stylische Variante – in Blau/Weiss.

Und natürlich eine Kopfbedeckung.

Erste Wahl ein „Baseballcap“. Ein Bekleidungsteil, der bereits offiziellen Status erlangt hat und in höchsten Polizeikreisen Verwendung findet.

Für mich ein Ausschliessungsgrund.

Ausserdem geht natürlich auch Hut.

Hut geht immer.

Baby take off your coat

Real slow
Take off your shoes
I’ll take off your shoes
Baby, take off your dress

Yes, yes, yes
You can leave your hat on

So sieht es also aus, das wohlgefällige Outfit für „fast-eh-alles“.

Gut, dass heuer kein Opernball stattfindet.

Sonst käme ich noch in Versuchung.

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