so ganz offiziell klingt das so:

Leider hat Gerhard Hager das dritte Spiel bei den World Squash Masters Championships 2026
in Perth im Bewerb 70+ gegen den Südafrikaner Keith Petty glatt mit 3:0 (11/8 11/6 11/6) verloren. Damit ist er endgültig aus dem Bewerb ausgeschieden und erreichte somit den 25. Platz.

Das entspricht nicht den höher gesetzen Hoffnungen kann aber auf Grund der starken Besetzung auch nicht als komplette Enttäuschung eingestuft werden.

Aber wie sagt man in Österreich so schön:
„Aufgeben tut man einen Brief“
und der Blick ist bereits wieder nach vorne gerichtet.
Zum Ende November in Wien stattfindenden Austrian Squash Masters.

gratulation also an alle, die sich in den diversen altersklassen in die siegerlisten eingetragen haben.

meine persönliche conclusio:
pflicht erfüllt – aber halt nicht mehr.

ich muss einfach zur kenntnis nehmen, dass es „da draussen in der grossen weiten welt“ einen ganzen haufen von ebenfalls 70jährigen gibt, die immer noch sehr fit sind und die kugel treffen.

ganz allgemein auffallend, dass die australier*innen auch in der qualitität sehr gut abgeschnitten haben. das mit der quantität ist in dem fall eher die einfachere übung war, weil die ja sozusagen im eigenen backyard spielen durften. auch wenn der backyard zugegebenermassen ziemlich gross ist. so sinds zb von sydney oder brisbane ungefähr 4.000 km.

a bissl weiter hattens die südafrikaner*innen..
die haben auch gut abgeschnitten.
und viele waren sie auch.
man hätt fast vermuten können, dass jede/r der dort einen schläger halten und ordentlich laufen kann, in perth dabei waren.
es ist ihnen vergönnt.
dafür dürfens dann in zwei jahr die worldsquashmasters daheim ausrichten.
also in johannesburg.

aber apropos ausrichten.

ich mag ja nicht herumgranteln und die australier*innen sind mir eh sympathisch. eigentlich. so sie nicht für die orga verantwortlich waren.
ich versteh ja, dass 14 courts nicht ausreichen und man dazu eine zweite anlage braucht.
ich versteh, dass ein glasscourt in einer shopping-mall für die ausrichter publicity bringt.
ich versteh auch, dass da dann zb beim shuttle-service was schiefgehen kann.

aber es gibt sachen, die ich eher nicht versteh.

zb faktisch keine verpflegung.
oder einen haufen nenngeld verlangen und dann kein offizielles players-t-shirt auszugeben.
ich hab ja jetzt schon bei einigen turnieren mitgespielt.
aber das gabs noch nie.
jetzt is es ja nicht so, dass ich mir keines kaufen hätt können.
aber darum geht’s nicht.

jetzt bin ich froh, dass ich  wieder daheim bin und stell mir die frage:
tät ich mir das ganze noch einmal an?
also wenn ichs noch nicht getan hätte jedenfalls.
diese teilnahme an der weltmeisterschaft war eine grossartige selbstmotivation.
ein ziel vor augen zu haben macht es leichter den inneren schweinhund zu überwinden und nicht auf der couch zu versumpern.

ich such mir auch schon die nächsten ziele. aber  ich bin mir fast sicher, dass dieses ziel nicht in südafrika liegt.
die nächste europameisterschaft im august 2027 findet allerdings in amsterdam statt.
und amsterdam ist ganz sicher eine reise wert.

als bonus und erklärung wo ich hinwill gibts ein kurzes video aus einem spiel von den über 85jährigen.

in diesem sinne:
bleibts gsund und lossts eich nix gfoin
passts auf eich auf und wehrts eich

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