das wetter meint es gut mit mir in perth
24° und sonnenschein.
ab jetzt wird’s dann eher kühler und auch ein bissl regnerisch.
aber das macht ja nix.
ich bin ja nicht auf urlaub.
heut hab ich aber noch „frei“ gehabt, weil ich in der 1. runde ein freilos hab.
also kein stress und wie ich da so durch die stadt fahr, hab ich mir gedacht, jetzt bleib ich noch kurz beim schwanfluss – oder wie die einheimischen hier sagen: swan river – stehen und geh ein paar schritte.
gesagt, getan und bis zum wasser wars nicht weit.
und die fotos sind wieder ziemlich social-media-tauglich geworden.


danach dann ins mirrabooka.
da war dann schon ziemlich viel leben in der hütte.
a bissl mit dem michael conlon geplaudert – meinen programmentsprechenden gegner im semifinale.
so wir es beide bis dahin schaffen.
wir sind uns einig, dass es uns beiden recht wär, wenn sich das tatsächlich so ausgehen tät.
dann wär nämlich einer von uns im finale.
wir sind uns auch einig, dass das ein harter weg bis dahin wird.
für mich wahrscheinlich unwahrscheinlicher als für ihn.
aber schau ma amal.
interessant auch, dass ich nicht der einzige österreicher im teilnehmerfeld bin.
da gibt’s auch noch den heinrich kaiser, der eigentlich aus südafrika ist und der seit 20 jahren in perth lebt. weil er eine österreichische mutter hat, ist er auch österreichischer staatsbürger und das ist er auch geblieben. jetzt nutzt er die gelegenheit und zeigt in seiner neue heimat die rot-weiss-rote flagge.
frei nach dem olympischen motto: dabei sein ist alles.
dementsprechend nahm er die niederlage (2/11 6/11 5/11) gegen den original-aussie jason rawling auch nicht sehr tragisch.
er hat mir dann noch vorgeschwärmt von seinen besuchen „daheim“ und seiner vorliebe für wiener schnitzel und sachertorte.
dass man das auf den ersten blick sieht, hab ich mir aus höflichkeit verbissen zu sagen.

meine ambitionen sind da schon a bissl anders.
gesetzt als 17/32 ist ein sieg in meinem ersten spiel fast pflicht. alles andere wäre eine grosse enttäuschung.
am nachmittag hab ich mir dann einen freien court gekrallt – die gibt’s, weils doch teilnehmer gibt, die schon vor beginn w.o. gegeben haben – ein bissl auf den ball draufghaut und die muskeln in schwung gehalten.
sonst war nix erwähnenswertes.
dh bis auf die bewunderung die mir für meinen hut entgegengebracht wird. heut haben mich wieder ein paar drauf angesprochen. wenn ich schon nicht für meine besonderen squashkünste bekannt bin, dann spätestens jetzt für meinen hut.
aber ich hab fest vor, dass sich das ändert und man mich hier nicht wegen meinem hut in erinnung behält.
am montag um 11.30 ortszeit geht’s für mich los.
die meisten von euch werden da noch schlafen – weil in mitteleuropa is es da erst 05.30.
ich werde berichten.
stay tuned
in diesem sinne:
bleibts gsund und lossts eich nix gfoin
passts auf eich auf und wehrts eich