Es war zu erwarten.

 

Nach Kürzungen bei der Mindestsicherung und der geplanten Abschaffung der Notstandshilfe kommt der nächste Schritt.

 

Die Bastion Pension wird sturmreif geschossen.

 

Nachdem bereits die Tages- und Wochenarbeitszeit verlängert wurden, plant die ÖVP nun die Verlängerung der Lebensarbeitszeit.

 

Alle Menschen in Österreich sollen künftig später in Pension gehen. Das fordert ÖVP-Seniorenbundobmann und ehemalige OÖ Landeshauptmann Josef Pühringer.

Und die ÖVP-Seniorenbundchefin Ingrid Korosec sagte laut einem Bericht der „Presse“ vom Donnerstag, der Vorschlag, das Pensionsalter anzuheben, sei „eine gute Idee“.

 

Zwei Luxuspensionisten der ÖVP werden als Vorhut geschickt und bilden den Brückenkopf. Demnächst wird sich auch die Regierung aus der Deckung wagen.

 

Kurz und Strache wollen vollenden, was unter der letzten schwarz-blauen Regierung begonnen wurde. Schüssel hat den Durchrechnungszeitraum auf die gesamte Lebenszeit ausgedehnt und weitere Verschlechterungen für ASVG-Pensionisten durchgesetzt.

 

Die Verschlechterungen bei der Arbeitslosenversicherung und die Abschaffung der Notstandshilfe bedeuten auch weniger Pensionsbeiträge und in Folge niedrigere Pensionen.

Altersarmut ist damit vorprogrammiert.

 

Politiker*innen die keine Ahnung davon haben, wie sich schwere körperliche Arbeit und Armut auf den Gesundheitszustand und damit auch auf die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen auswirken verordnen aus ihrem Wolkenkuckucksheim eine schöne neue Zukunftswelt ohne Realitätsbezug.

 

Woher die Jobs für eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit und damit die Beschäftigung dieser Menschen kommen soll sagt niemand.

Schon jetzt ist ein Drittel unser Jobs sinnlos – Bullshitjobs

 

In diesem Sinne:

Losst´s eich nix gfoin!

Bleibt´s gsund und passt´s auf eich auf!

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