8. Juni 2024
Österreich – Starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen. Die Gemeinde Deutschfeistritz in der Steiermark war besonders stark betroffen, hier fielen innerhalb kurzer Zeit 100 mm Regen. Aufgrund der Sturzflut mussten die Menschen auf die Dächer ihrer Autos fliehen.

9. Juni 2024
Ca. 50 % der Wähler*innen bei der EU Wahl wählen Parteien, die auch in Zukunft nichts für den Klimaschutz tun wollen.
Auch in Deutschfeistritz

10. Juni 2024
Unwetter: Noch keine Entspannung in Sicht.

Die Welt geht nicht unter „wegen der Klimakatastrophe“.

Hochwasser hat es immer schon gegeben. Ja, sie nehmen vielleicht zu.

So lange ihr „Klimaschutz“ mit unbegrenzt vielen Ausländern kombiniert, wird kaum wer dafür stimmen.

Eigentlich könnts mir ja wuaschd sein.
Ich bin so alt, dass ich die ganz schlimmen Sachen, die vielleicht kommen werden, nimmer erleb.
Es is mir trotzdem ned wuaschd.

Und:
Es muss erst noch schlimmer werden, bevor es wieder besser werden kann.

Wie schlimm denn noch?

Viel schlimmer!

Die letzten 10.000 Jahre verbrachten wir in einer sicheren und stabilen Klima-Phase. So konnten wir sesshaft werden, Ackerbau betreiben und Kulturen entwickeln…. wir sind gerade dabei diese sichere Klimaphase zu verlassen – im Eil-Tempo

Und das ganze, wie oben angeführt, verknüpft mit der „Flüchtlingsfrage“.

Da haben viele noch nicht einmal im Ansatz begriffen, dass gerade der Klimawandel für noch mehr Schutzsuchende sorgen wird.

Das Jetzt werden in ein paar Jahren die guten alten Zeiten sein.

Die Frage wird nur sein, ob wir das bis dahin überleben und wenn schon, dann bleibt die Frage wie unser Planet dann aussieht?
Jetzt schauts so aus:

Ein Volk, ein Land, ein Führer – viele Trottel

Es wird von vielen Seiten immer argumentiert, dass man die Wähler*innen  der Effen nicht ausgrenzen darf, ihre Sorgen ernst nehmen muss und das Gespräch suchen soll.
Sorry – Nein danke.
Ich mag mit Menschen, die dem Vilimsky eine Vorzugsstimme gegeben haben nicht diskutieren, geschweige denn mir ihre Argumente anhören. Das ertrag ich nicht.
Jetzt könnt man mich daher auch als intolerant oder ignorant bezeichnen.
Soll so sein.
Damit kann ich leben.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

(Ja, ich weiss, das ist ziemlich banal, aber mir ist nix Gscheiteres eingefallen)

Monatelang hört man, diese FPÖ sei uneinholbar, komplett am Drücker, stellen bald den „Volkskanzler“, sind nah an den Leuten dran etc., und dann verlieren sie am Ende fast eine Wahl gegen Reinhold Lopatka? Lopatka!!!
Plötzlich ist also aus dem unstoppbaren sicheren Sieg der Blaunen ein Dreikampf geworden.
Wobei gerade die SPÖ und ihre Anhänger*innen jetzt nicht den Fehler machen  dürfen sich dieses (knappe) Ergebnis schön zu reden.
Dritter hinter einer derart desolaten ÖVP mit einem Spitzenkandidaten Lopatka ist in Wahrheit ein Desaster.
Dazu möchte ich auch festhalten: Wenn die SPÖ sich mit rechter Politik profilieren will (zB Kucher über Abschiebungen nach Afghanistan), dann verliert die SPÖ und die rechten gewinnen – immer.

Derweilen ruft der Herr Karl den Zweikampf um den Kanzlerposten aus.
Was a bissl paradox ist.
Weil der Kickl ja nur dann Kanzler werden kann, wenn die NehammerPartei ihn dazu macht. Sagt der Verlegenheitskanzler aber gleich, dass es keinen „Volkskanzler“ geben wird, kanns auch kein Kanzlerduell mit Kickl geben.

Ausgehend von den Erwartungen (Umfragen – wobei die ein ganz eigenes Thema wären – die Frau Beinschab lässt grüssen) kann man schon sagen, dass die FPÖ abgestürzt ist, die SPÖ in etwa die Erwartungen erfüllt hat und die ÖVP deutlich besser liegt als erwartet.

Wobei ich auch zugeben muss, die 23,5 % der ÖVP versteh ich überhaupt nicht.
Lauter Bauern und Raiffeisenknechte?
Industriellenvereinigung und Wirtschaftskammer?
Günstlinge die Jobs bekommen haben
und welche die von der COFAG profitiert haben?
Beamtenpensionisten und Hofratswitwen?
Dass das doch so Viele sind, damit hätt ich nie gerechnet.

Bei der Ende September d.J. stattfindenden Nationalratswahl werden die Karten aber komplett neu gemischt.

Mit neuen Playern wie der Bierpartei z.B. oder skurillen Teilnehmern wie der sonderbaren Petrovic-Gruppierung. Möglich halt ich auch noch immer ein Antreten von Karas. Tät ich mir sogar wünschen, weil dann ist die ÖVP deutlich weg von 20 % und FPÖVP ganz sicher nicht mehr möglich.

Ausserdem werden dann neben den „Ausländern“ auch noch andere Themen eine Rolle spielen.

Das Klima könnte nach einem sehr heissen Sommer oder noch so ein paar Katastrophen wie in Deutschfeistritz ein bestimmendes Thema werden und den Grünen nutzen. Sicher werden auch Wohnen und Lebenshaltungskosten in den Vordergrund rücken, wovon wiederum die KP profitieren wird und so vielleicht in den Nationalrat einzieht.

Eher keine Rolle, wird der „Hausverstand“ spielen.


Wenn ich nur schon hör, dass jemand mit „Hausverstand“ argumentiert, rollen sich mir die Zehennägel auf.
Defintion von Hausverstand:

„Auf alltägliche Dinge des Lebens gerichteter [und nur diese erfassender] praktischer Verstand“

Zu mehr scheints bei den Schwürkisen nimmer zu reichen.

Apropos – passend und zeitgleich mit dem Hausverstand vom Nehammer eine Enthüllung auf die die Menschheit schon ganz dringend gewartet hat:
Der Hausverstand vom Doskozil.

Eine Komponente, die alles verändern könnte und die man in Österreich nie ganz ausschliessen kann, kommt noch dazu:
Ein ordentlicher Skandal in einer der Parteien, die sich fast nur noch auf die Unschuldsvermutung berufen.

Insgesamt muss man aber leider trotzdem festhalten, das FPÖVP wie kommunizierende Gefässe funktionieren. Was die Einen gewinnen, verlieren die Anderen.

Es wird also notwendig sein, dass es gelingt, die Grösse dieses gemeinsamen Wählerpotentials von Schwürkis/Blaun insgesamt zu verringern.

Fast eine buddhistische Aufgabe:
Möge die Übung gelingen.

In diesem Sinne:
Bleibt´s gsund und losst´s eich nix gfoin!
Passt´s auf eich auf und wehrt´s eich!

Bonustrack:

„Wer tanzt, ist offener, umgänglicher und weniger neurotisch“

Leute tanzt, als ob euch niemand zusehen würde.
Das macht euch zu besseren Menschen.

Das hier könnt ich mir den ganzen Tag lang ansehen und tät am liebsten mitmachen.




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