Kanzler Nehammer positiv auf Corona getestet – Er dürfte sich bei einem Mitglied seines Sicherheitsteams angesteckt haben, teilte das Bundeskanzleramt fast unmittelbar nach der Pressekonferenz bezüglich der neuen Massnahmen zur Pandemiebekämpfung vom 6. Jänner d.J. in einer Aussendung mit. 

In dieser Pressekonferenz betonte Herr Nehammer auch die Gefährlichkeit der aktuellen Mutation Omikron und betonte unter anderem auch mehrfach die Wichtigkeit von FFP2-Masken und das Einhalten der Abstandsregelungen.

Noch im alten Jahr teilte Bundeskanzler Karl Nehammer mit, dass er heuer aufgrund des nach wie vor grassierenden Coronavirus das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker nicht besuchen wird.

„In einer pandemisch schwierigen Situation, die uns allen viel abverlangt, würde ich einen Besuch für das falsche Signal halten“

und

„Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker ist weltbekannt und ein wichtiger Teil der kulturellen Identität unseres Landes. Obwohl es mir schwer fällt, werde ich es als Bundeskanzler dieses Mal nicht besuchen“,

schreibt der Kanzler auf Facebook.

Ihm ist also offensichtlich die Gefährlichkeit und hohe Ansteckungsgefahr durch Omikron und seine Vorbildwirkung als Regierungschef durchaus bewusst.

So weit, so gut. Jedoch

„Die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen.“ 

 (Phaedrus – * um 20/15 v. Chr. angeblich in Katerini/Griechenland, † um 50/60 n. Chr., war ein römischer Fabeldichter)

Am 7. Jänner d.J. wird dann ein Foto „geleakt“, dass ihn mit Bekannten und Ski-Lehrern dicht gedrängt, ohne Maske auf der Gamskogelhütte zeigt. Die Verschwiegenheitspflicht danach war auch sicher nur Zufall.

Sein Pressesprecher, Daniel Kosak, bestätigt am 8.1. auf Twitter die Echtheit des Fotos.

„Dieses Foto wurde am 29.12. (unter Einhaltung der 2G-Regel) aufgenommen. Eine Woche später wurde der Bundeskanzler negativ PCR-getestet.“

Er bestreitet jedoch, dass die Infektion während des Urlaubes erfolgte.

Die betroffene Hütte und Schischule mussten jetzt aufgrund der Infektionen „vorübergehend“ schliessen.

Eine Causa, die gleich mehrere Fakten aufzeigt bzw. Fragen aufwirft.

Woher weiss das BKA wo sich der Kanzler infiziert hat?

Woher weiss das BKA, dass die Ansteckung durch jemanden aus dem Sicherheitspersonal erfolgte? Oder hat man einfach nach einem leicht zu benennenden Sündenbock gesucht?

Nehammer erklärt also der Öffentlichkeit verantwortungsvoll zu handeln und verzichtet sogar aufs Neujahrskonzert. Und dann sehen wir ihn zwei Tage zuvor bei Hüttengaudi, Bier und ohne Abstand.

Apropos Hüttengaudi – auch das bestreitet der Pressesprecher des Kanzlers – im Gegenteil zeigt es doch die Volksverbundenheit des Herrn Karl, der einfach nur dem Wunsch nach einem Foto nachgekommen ist.

Das Foto ist entstanden, nachdem sich Omikron bereits durchgesetzt hat und auch der Kanzler um die erhöhte Infektiosität Bescheid wusste.  Wie verantwortungsbewusst ist es, wenn man sich dicht an dicht mit möglicherweise Personen aus acht verschiedenen Haushalten an einen Tisch setzt?

Das Foto zeigt auch, dass die angebliche Vorsicht (Neujahrskonzert) so viel wert ist, wie die Unterschrift unter dem Brief der türkisen Regierungsmitglieder für Kurz.

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3 thoughts on “Der Katschberg als Nehammers Kleinwalsertal?

  1. Zweierlei Maß.
    Eines für den Pöbel, die Tiere, die Herdenmenschen,
    und eines für die Herrenmenschen.

  2. „habts ihr mannerleit eich am katschberg bei dem klanen abstand anstecken kennan?“
    „nee hammer nicht!“

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