am anfang war die registrierung.
dh man/frau muss sich zeigen, dass ma physisch anwesend ist, akkreditierung und das goodies-sackerl abholen.
das ganze im Karrinyup Shopping Centre in dem auch der glass court aufgebaut wurde.
diese shopping centers schauen auf der ganzen welt gleich aus.
eh alles schön neu, hell, gross, viele gschäften mit schönen sachen.
aber irgendwie total unübersichtlich und nix (das registration desk im hintersten eck) zum finden und weit zum hatschen.
ich geh davon aus, dass dort kein match von mir stattfinden wird.
wenn ich da spielen müsst, wär ich schon müd vom zum court gehen.
am glasscourt spielen is schon ok – aber nicht in einem einkaufszentrum. dort ist rundherum die ganze zeit ablenkung und laut is es auch.
ich hab ja schon ein paar mal auf so einem court gespielt. der reiz des neuen wär also auch ned vorhanden.
ich hoff, dass ich dort nicht spielen muss und ich überhaupt nimmer in dieses einkaufszentrum muss.
diese mühsal tät ich nur noch für die offizielle siegerehrung auf mich nehmen.


übrigens noch eine bemerkung zur goodie-bag.
das erste mal überhaupt, dass es für die spieler*innen kein offizielles turnier-t-shirt gibt. dafür gibts eine dose mit vodka-lime-soda – with „sunandsundaysrainwater“ – wahrscheinlich zum ansaufen wenn ma verloren hat.
turnier-t-shirts gibt’s übrigens schon, aber dafür wollens extramoney haben.
it´s a shame.
nicht, dass ich nicht genug leiberln hätt, im gegenteil.
aber da geht’s ja um die erinnerungsstücke und ich sammel halt so ein zeugs wie andere briefmarken.
danach dann im squashcenter die tägliche bewegungseinheit. eine kleine session mitdem aussie barry davis ( 55 +).
training war gut.
hab ich eh schon angemerkt, dass ich mich auf den courts wohlfühl.
zufällig sind wir danach beim plaudern draufgekommen, dass mein nächster gegner auch aus seinem club in sidney ist.
und dann am abend:
official Opening Ceremony of the World Squash Masters Championships 2026 im Scarborough Amphitheatre


wobei die naturkulisse direkt am meer schon beeindruckend ist.
dazu ein didgeridoo und aboriginitänze.
eh nett.

natürlich gab es auch ansprachen – eh nicht ausufernd.
am lustigsten war der head-referee, der die versammelten zur eröffnung der world-junior-championships begrüsste.
die lacher von uns alten knackern hatte er damit auf seiner seite.
ja und dann war dann halt das „strandleben“ auf „the esplanade“.
das ist rathausplatz hoch zehn.
fressstandeln wohin das auge blickt. kilometerlang.
und erst die menschenmassen.
gefühlt haben sich von den 2,5 mio einwohner*innen perths eineinhalbmillionen dort herumgetrieben.
vom verkehr rundherum will ich gar nicht erst anfangen.
lang hab ich das nicht durchgedruckt.

aber der sonnenuntergang war der wahnsinn überhaupt.
das foto ist während der offiziellen eröffnung entstanden.
das ist KEINE postkarte und auch überhaupt nicht bearbeitet.
natur pur sozusagen.

besser wird’s nicht.
in diesem sinne:
bleibts gsund und lossts eich nix gfoin
passts auf eich auf und wehrts eich