wenn ihr von solchen leaks wie panama– oder jetzt paradise-papers lest, denkt ihr dann immer sofort: scheisse, jetzt bin ich dran. jetzt haben sie meine millionen entdeckt.

 

ich auch nicht!

 

ich wart jetzt eigentlich drauf, dass der kurz endlich beginnt die karibikroute zu schliessen.

bei der balkan- oder mittelmeerroute hat er das ja auch gekonnt.

sagt er halt.

 

ich machs ja ungern, wenn ich schreib: i told you so

aber erinnert ihr euch noch, was ich am freitag geschrieben hab?

also vor veröffentlichung der leaks.

stop being poor

Der französische Datenökonom Gabriel Zucman erklärt, wie Steueroasen und Banken den Superreichen weiter bei der Steuerflucht zur Hand gehen und nennt das Diebstahl.

zur veranschaulichung 2 graphiken

 

und der spiegel schreibt heute:

Zur Hölle mit den Reichen

Wer reich ist und nicht teilen will, der muss gar keine Gesetze brechen. Die Gesetze sind ja für ihn gemacht. Steuern zahlen nur Idioten und Arme.

also du und ich!

das beispiel NIKE zeigt, wie die grosse steuervermeidung funktioniert.

es gibt schätzungen, dass jährlich allein 1.000 milliarden – das sind ziemlich viele nullen – in europa an fälligen steuern („legal“ und illegal) am fiskus vorbei in steueroasen verschoben werden.

aber bei uns sollen sozialleistungen gekürzt werden.

und man regt sich über die kosten von zb auch aus afrika flüchtenden auf.

in afrika schätzt man den „abgang“ übrigens auf etwa 150 milliarden.

mit dem in steueroasen gebunktertem geld könnte man die gesamte weltbevölkerung problemlos ernähren.

über jahre!

 

wo bitte bleibt der aufschrei, die empörung, die aufregung, der zorn?

also: zur hölle mit den reichen und superreichen und den multinationalen konzernen!

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