30 jahre kuschelrock!

also ich hatte und hab kein einziges „kuschlrock“-album.

aber natürlich gabs und gibts auch für mich musik, die die zwischenmenschliche annäherung erleichtert, beschleunigt, bzw überhaupt erst ermöglicht.

musik, die ich sehr mag und der ich bei passender aber auch unpassender gelegenheit lausche.

sogenannte „schmachtfetzen“ – oder auch lamourhatscher oder befruchtungswalzer genannt.

die „klassiker“ wie „samba pa ti“ oder „stairway to heaven“ lass ich einmal beiseite und widme mich dem eher unbekannten.

altem wie neuem.

und ich könnt euch zu vielen dieser songs so kleine persönliche geschichten erzählen.

tu ich aber nicht.

erlebts lieber eure eigenen.

 

natürlich ist das alles nur eine ganz kleine auswahl von den vielen vielen songs, die sich mit liebe und deren folgen beschäftigen.

 

ich fang mit dem ultimativen lied der aufforderung zum tanz an.

ich bin so allein

du bist so allein

ich will mit dir alleine sein

baby lass uns tanzen gehen

und den mond ansehen

 

und gleich nocheinmal TanzBaby!

obwohl ich deutschsprachige „liebeslieder“ ja eigentlich kaum aushalt, mit diesem hier kann ich sehr gut leben. mit einem text, der für mich erst durch die ungewöhnliche verwendung der präposition erträglichkeit und sinn erlangt.

 

noch was österreichisches – aber was altes. eine coverversion. mit so ein bissl wienerischer selbstironie sind auch die ärgsten schnulzen durchaus ertragbar.

 

und weil wir schon bei alten sachen sind. zwei ganz alte haudegen.

i was in the wrong place at the right time

tonight, nothing will bring us down
tonight, we’re at the lost and found

 

ohne soul gehts bei „kuscheln“ irgendwie gar nicht. der grandmaster des schunkelsoul.

augen zu and listen

 

apropos soul – noch eine coverversion – ich liebe diese stimme, diese frau und diesen song.

 

bei solchen gelegenheiten darf „mann“ dann schon auch einmal ein dandy sein. oder zumindest einen singen lassen.

 

wenn wir schon von „solchen gelegenheiten“ reden, muss natürlich auch ganz unbedingt was italienisches sein. amore mio kann einfach nie kitschig klingen.

 

und bevor ich dann wieder mit älteren sachen weiter tu, was von meinen neuen favorits

 

hier jetzt dann der rhytmus, wo ich hin muss – geht direkt in die hüfte

 

damit wir die „sache“ um dies da geht, nicht aus den augen verlieren – schon wieder ein cover. und passt viel besser als das original

 

weils grad passt und ich ganz offensichtlich ein faible für coverinterpretationen hab. hier eine vom godfather of lonliness

 

und wer bis hierher durchgehalten hat wird dann auch belohnt

Girl, we couldn’t get much higher
Come on, baby, light my fire
Try to set the night on fire

 

aber es geht auch noch deutlicher

And the Sunday sun shines down on San Francisco bay
And you realize you can’t make it anyway
You have to wash the car
Take the kiddies to the park
Don’t marry her, fuck me

 

und welche musik ich dann spiel, wenns dann soweit ist, das kommt demnächst.

 

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