wir haben jetzt die satire von einem politiker als GRÖVAZ. oder einen GRÖVAZ als satiriker?

oder vielleicht überhaupt die satire einer partei in der regierung?

so irgendwie halt.

ich glaub ja, satire darf alles – so es satire ist.

 

in diesem fall wird wohl ein gericht zu klären haben, ob der GRÖVAZ als satiriker durchgeht.

sollte das der fall sein, könnte er ja den beruf wechseln. so hoffnungslos überfordert wie als vizekanzler wär er als satiriker wohl kaum.

andererseits bin ich mir aber ziemlich sicher, als satiriker tät der GRÖVAZ kein geld verdienen.

wobei ja der verdacht aufkommt, er hat das ohnehin ernstgemeint, was er da schreibt und das mit der satire hat ihm nur jemand untergejubelt.

 

ernstgemeint hat er das da – obwohl das viel eher als satire durchgehen tät.

Die Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder soll gekürzt werden, fordert Strache. Für Diplomaten soll es allerdings Ausnahmen geben.

wie sich das mit seinem eintreten für den kleinen mann unter einen hut bringen lasst soll er einmal erklären.

 

da wär auch noch unser neuer verkehrsminister.

der macht aber auch grad einen auf satiriker. oder sollt ma das eher beleidigte leberwurscht nennen. ich mein, was ist mit dem los?

der macht gebühren für den öffentlich rechtlichen rundfunk davon abhängig, ob er in einem bericht vorkommt oder nicht?

das kann ma ja nicht einmal mehr egozentrisch nennen.

aber er meint ja auch das ernst

er is also schon früher einmal aufgefallen – mit einer eigenartigen idee einer volksabstimmung.

wobei da ja irgendwie der verdacht aufkommt, es geht bei all der satire eigentlich gar nicht um satire oder sonst wie ums lustig sein. da wird einfach stimmung gegen den orf gemacht, weil die nicht so spuren wies der GRÖVAZ und co gern hätten.

 

und da wären wir jetzt beim obersatiriker in der neuen regierung.

überhaupt, seit er seine liebe zum pferd entdeckt hat.

hoppe hoppe reiter wenn er fällt, dann schreit er.

der kickl macht einen auf gaulreiter.

 

dabei gäbs im innenministerium grad wirklich was zum schreien.

da laufen grad für zwei volksbegehren eintragungsfristen und die sind nicht imstand das ordnungsgemäss abzuwickeln.

nicht nur, dass der server des ministeriums laufend abstürzt und so die eintragung per handysignatur und bürgerkarte nicht möglich ist, sind auch in den aussenstellen 1000e abgewiesen worden weil die gemeindeämter nicht vorberetet sind.

irgendwie ist das ja eine ironie der geschichte, dass grad die blaunen, die sich ja die direkte demokratie auf ihre fahnen geheftet haben, jetzt wos ernst wird, in der verantwortung für eine ordnungsgemässe durchführung sind, und dazu nicht in der lage sind.

 

es wird ja nicht vielleicht deshalb sein, weil es bei den volksbegehren sich eher nicht um bevorzugte themen der fpö handelt?

mit frauen und nichtrauchern habens es ja nicht grad so.

da schon eher mit de pferd.

da könnts dann sein, dass es statt beamtenbeleidigung zu polizeipferdbeleidigungen kommt.

und wir haben ja auch was zum spielen für ihn, falls es dann nix werden sollt mit echte pferd.

maximal als satire kann man auch die besetzung der „historikerkommission“ zur aufklärung der „braunen flecken“ betrachten. dass der vorsitzende der kommission brauneder heisst, hat was nestroyhaftes (c chmelar)

wobei ich mich schon frag, wo man bei all dem gesamtheitlich braunen bild noch flecken finden soll?

 

das da ist übrigens wirklich als persiflage auf die vielen plakate der fpö gedacht.

und das ist so gut, dass es viele menschen wirklich ernst nehmen.

da sich da aber dann auch einige aufregen, ist das der fpö wiederum nicht ganz so recht und da wird jetzt dann geklagt. weil das angeblich unapptetitliche fake-plakate sind.

ob dagegen auch geklagt wurde?#

ich weiss es nicht.

 

womit wir jetzt bei echter satire wären.

weil wenn satire und politik, dann richtig.

dann gibt’s nur eine echte alternative.

 

Die PARTEI

 

da schaut das dann so aus

um dieses level zu erreichen, wird er sich noch ein bissl anstrengen müssen unser neuer lieblingssatiriker.

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