Wer hats gesagt?

 

„I welcome that the UN is developing a Global Compact on Migration as well as a Compact on Refugees. They should ensure a more coordinated international approach to deal with these challenges.“

 

Richtig!

Aussenminister Kurz in seiner Rede vor der UNO im September 2017.

 

Er hat ja damals, vor der Wahl, im Zusammenhang mit den Wahlausgaben der Parteien in einem ORF-Interview auch gesagt:

Das Problem, dass ich viel eher seh, dass die Regeln dies gibt, von vielen ja nicht eingehalten werden.

Um danach statt mit den erlaubten 130 Kmh mit 250 Sachen über die Werbeautobahn zu brettern.

13 Millionen Euro statt der erlaubten 7!

Und sein kongenialer Vizekanzler rechtfertigt den Gesetzesbruch mit der – seiner Meinung nach – Unsinnigkeit des Gesetzes.

 

Es gibt auch ganz sicher keinen Zusammenhang in der zeitlichen Abfolge der Ereignisse – also dem Bekanntwerden der türkisen Gesetzesüberschreitung und Wahlverfälschung und der rechtspopulistischen in grosser Öffentlichkeit inszenierten Nichtakzeptanz des UN-Migrationspaktes.

 

Besonders absurd: Österreichische Diplomaten waren an der Ausarbeitung beteiligt und sowohl das Bundeskanzleramt als auch das Außen- und das Innenministerium in den Prozess eingebunden.

Der österreichische Verhandler für den Migrationspakt war Außenminister Sebastian Kurz

 

Als eines von drei UN-Gastgeberländern die UN laufend zu schwächen, zeigt eine Abwesenheit jeglicher politischer Weitsicht und Klugheit. Österreich schneidet sich ins eigene Fleisch!

 

Sachliche Argumente spielen aber in keiner Weise eine Rolle.

Es gibt auch eigentlich keine Argumente dafür dieses UN-Abkommen nicht zu unterschreiben.

Unsere Bundesregierung lässt sich vom rechten Mob (den Identitären und der Kronen-Zeitung und ihren Lesern) am Nasenring durch die Politarena führen.

Weiter rechts als Kurz und Strache geht nicht mehr.

Da ist nur mehr ein Abgrund.

 

In diesem Sinne:

Bleibt´s gsund und losst´s eich nix gfoin!

Und passt´s auf eich auf!

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