Es ist erstaunlich.

Heutzutage reicht es, wenn man Greta Thunberg zustimmt, der Meinung ist, dass Menschenrechte unteilbar sind oder schlicht und einfach #nazisraus für eine legitime Forderung hält um als linksradikal zu gelten.

Dafür mußte man früher RAF-Sympathisant oder zumindest Mitglied der Antifa sein.

 

In meiner Jugend waren Rudi Dutschke, Angela Davis, Che Guevara oder Rosa Luxemburg die Ikonen der Linken.

Sigi Maron oder John Lennon waren links.

Heute gelten Angela Merkel, Reinhold Mitterlehner, Christian Konrad oder Chris Lohner als Paradelinke.

Der Rainhard Fendrich und die Helene Fischer.

 

Früher gab es Brandt, Palme, Kreisky.

Heute Kurz, Orban und Kaczinsky.

 

Heutzutage beschweren sich in Österreich und Deutschland Leute darüber, dass man nicht mehr sagen darf, was man denkt. Aber eigentlich wollen sie, dass diejenigen, die ihnen öffentlich widersprechen, nicht mehr sagen dürfen sollen, was sie denken.

 

Da es bei uns keine Meinungsfreiheit mehr gibt, kann man dann nichts mehr anderes sagen, als diejenigen zu beleidigen und zu bedrohen, die „Wirsindbunt“ und „Wirsindmehr“ sagen. BahnhofsklatscherInnen, TeddybärenwerferInnen oder GutmenschInnen eben. Mindestens.

Man vertritt rechte Positionen, will aber keinesfalls als RechteR bezeichnet werden.

OIDA!

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