geht’s den reichen gut!

 

ich wollt heut ja eigentlich was ausführlicheres über die (eher unbeachtete) diskussion über steuerreformen und abgabenbelastung

absondern.

digitalsteuer,

erbschaftssteuerkalte progression, steuerdumping

steuerdeals von konzernen, steuerhinterziehung

usw.

über die damit zusammenhängende ungleichverteilung von gemeinsam geschaffenen vermögenswerten, die laut OeNB in österreich besonders hoch ist (frauen zb haben im schnitt deutlich weniger vermögen als männer).

über die zunahme von milliardären und den unhaltbaren zustand, dass diese milliardäre pro tag (!) 2,5 milliarden täglich reicher werden,

während dauerhaft arme eine um durchschnittlich 10 jahre geringere lebenserwartung haben.

armut tötet!

aber angesichts des in der öffentlichkeit dominierenden themas um menschenrechte, vor allem im zusammenhang mit migration und asyl, den kickl und seine faschistoiden vasallen werden alle anderen diskussionen in den hintergrund gedrängt.

 

mit absicht.

das dient der ablenkung.

 

dabei ist auch migration und flucht ein teil des eigentlichen themas.

reich gegen arm

das wird aber in der migrationsdebatte völlig ausgeblendet.

 

jeder kennt wohl in der zwischenzeit diese geschichte – erzählbar in vielen varianten.

ein superreicher, ein durchschnittsbürger und ein armer sitzen an einem tisch.

auf dem tisch liegen zehn kekse. der superreiche nimmt sich neun und sagt zum durchschnittsbürger: „pass auf, der arme will sich deinen keks nehmen“.

 

deutlicher ist nicht zu versinnbildlichen, wie falsch die verteilungsfrage abläuft.

die geballte finanzielle macht der multinationalen konzerne und der superreichen wird eingesetzt um vermögende noch vermögender zu machen und der mittelklasse weis zu machen, die armen (und zwar egal ob aus simmering, favoriten, albanien oder aus afghanistan) sind schuld an den prekärer werdenden lebensumständen.

dafür bedienen sie sich hemmungslos des nationalismus und nehmen auch autoritäre strukturen in kauf.

 

nicht jene, die gar nichts haben sind schuld, dass jene die wenig haben in angst und schrecken versetzt werden, das wenige auch noch zu verlieren. schuld sind die reichen und ihre unersättliche gier nach immer mehr.

mehr geld, mehr kontrolle, mehr macht.

 

wie lange kann das noch gut gehen?

wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?

 

It’s class warfare, my class is winning, but they shouldn’t be.

warren buffet

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