was jetzt, nach der wahl, kommt, wird ja irgendwie noch spannender als die wahl selber.

dass der kurz gewinnt, war eigentlich eh jedem klar.

auch, wenn viele was anderes gehofft haben.

und auch, dass „zurück zu den grünen“ von erfolg gekrönt sein wird.

genau so, wie klar war, dass es mit dem pilz jetzt vorbei ist – game over.

knapp vorbei ist auch daneben – so könnt man das ergebnis der neos bewerten. die haben zwar gewonnen, aber doch auch wieder nicht, weil sich mitregieren wieder nicht ausgeht.

die spö ist der meinung, dass die richtung eh stimmt – next step unter 20 mit deutlicher tendenz in richtung 10 %.

und zur kpö und damit auch zum wandel fällt mir eigentlich nur der einstein ein:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“

 

wenn ich mir bei dem ergebnis was postives einreden will dann war das der deutliche verlust der fpö und der gemeinsame kleine verlust der ibiza-koalition. die blauen haben mehr verloren, als die türkisen gewonnen haben.

nrw 17 fpövp 57,44

nrw 19 fpövp 53,70

ein schwacher trost.

 

und was machen die jetzt?

 

die „einzelfälle“ der fpö wird es auch nach der wahl geben.

und der „spesenskandal“ ist noch lang nicht ausgestanden.

die € 9.500,-/mtl für die „ehrenamtliche tierschutzbeauftragte“ sind der ausdruck dessen, worums bei den blauen so ganz tief drinnen auch geht. um geld. um den platz an den futtertrögen.

die oft zitierten „kleinen leut“ sind der „sozialen heimatpartei“ so was von wuaschd.

ein musterbeispiel dafür ist, neben der familie strache, der neue gouverneur der nationalbank robert holzmann.

nach dem betteln im wahlkampf um ein gemeinsames leben an tisch und bett mit dem basti, zieren sie sich jetzt wie die sitzengelassene braut um am ende doch wieder unter die tuchent der türkisen zu kraxeln, wenn der bräutigam nur will.

 

die spö – brauchts die noch?

gibt’s deren klientel noch?

oder ist die spö überholt?

ein relikt aus vergangenen zeiten.

das ist schon lang nimmer „eine“ partei – das sind mindestens 2, eher aber 5 oder 6.

auf die schnelle fällt mir die faymannpartie ein, der doskozil und seine hawara, die sektion 8, die gewerkschaftler usw usw.

die wollen eigentlich alle was anderes und sind irgendwie nimmer kompatibel.

und die „beförderte“ julia herr dient – wie schon so oft andere vor ihr – als „feigenblattsozi“ um die apparatschicks ungestört weiterwurschtln zu lassen.

es wird aber sowas von nix ändern.

was passieren könnte:

prw wird laufend mürbe gemacht – erkennt die sinnlosigkeit ihres tuns – die övp macht avancen, dass nach einem personalwechsel eine koalition möglich wäre – doskozil übernimmt und wird vizekanzler.

 

die grünen werden ein déjà vu erleben.

schüssel reloaded.

der kurz-kanzler wird so tun als ob.

um sich am ende der gefügigen braut fpö hinzugeben.

der werner kogler wird aber hoffentlich nicht so naiv sein, wie die grünen damals.

er war ja dabei.

und er ist gewarnt.

kurz hat mitterlehner auf dem gewissen

hat kern auf dem gewissen

jetzt strache hofer und kickl

und kogler soll der nächste sein.

der kurz ist halt faschist im mantel des demokraten.

 

die övp ist ja eigentlich auch drei, vier, fünf oder mehr parteien. die bauern, die IV, die beamten, die hortens. aber mit einem ziel, dass sie eint. alles für die eigene interessensgemeinschaft. nix für die anderen.

aber bei den türkisen funktioniert das mit dem führer und dem „hände falten/goschen halten“ besser und damit eine vorgetäuschte einigkeit. solang der führer vorangeht und befiehlt.

wenns auch nur auf einen berg oder von meidling ins waldviertel ist

 

was wir in den nächsten wochen und monaten erleben werden ist eine art schwarzer peter-spiel. irgendwer wird die arschkarte ziehen und den sündenbock abgeben müssen. weil irgendjemand wird ja schuld sein müssen, wenn wir bald amal wieder wählen gehen müssen.

 

bis es soweit ist, wird es im nationalrat aber noch das spiel der „freien-kräfte“ geben.

möglicherweise.

 

und da tät ich mir was wünschen und da könnten die neos und die grünen eine ganz wesentliche und wichtige rolle spielen.

wär ich an stelle von meinl-reisinger oder kogler, tät ich gleich in der ersten möglichen nationalratssitzung ein beinhartes transparenz- und parteienförderungsgesetz auf den tisch knallen.

alles offen und prüfung durch den rechnungshof.

wer hat welche finanzmittel erhalten und wofür wurde das geld ausgegeben.

einsehbar für alle dies interessiert.

mit strengen strengen strafen bis hin zur völligen streichung öffentlicher mittel für die betreffende partei. und mit strafrechtlichen konsequenzen für die handelnden personen.

 

und da tät ich mir dann schon gern ansehen wer mit welchen argumenten dagegen ist.

der hätte dann nämlich bei den wählern wirklich den schwarzen peter.

 

in diesem sinne:

bleibt´s gsund und losst´s eich nix gfoin!

passt´s auf eich auf und wehrt´s eich!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.