Sebastian Kurz wird sich als Bundeskanzler künftig selbst um den Themenbereich Medien kümmern. Unterstützt wird er dabei von seinem langjährigen Vertrauten Gerald Fleischmann.

Er macht Fleischmann zum „Kanzlerbeauftragten für medienpolitische Fragen“ im BKA.

Fleischmann bleibt aber weiterhin für die Kommunikation der VP-Seite zuständig.

Das klingt nicht nur nach einem Interessenkonflikt, sondern sollte eigentlich eine eindeutige Unvereinbarkeit sein.

Nicht jedoch für den künftigen stellvertretenden Kabinettschef von Kurz.

 

Messagecontroll pur.

 

Wie sich eben jener Fleischmann schon bisher um die Medien im Auftrag von Kurz gekümmert hat, dokumentiert der ehemalige Herausgeber des Kurier, Brandstätter:

„Besonders brutal war das Vorgehen von Gerald Fleischmann, einem Mann, der kurz Journalist war, die meiste Zeit seines Lebens aber Pressesprecher. Dabei muss er eine eigene Art entwickelt haben, Redakteure unter Druck zu setzen und zu verunsichern. Anruf bei einem Kurier-Redakteur:

„Spricht da die sozialistische Tageszeitung Kurier?“ Er wurde erst vorsichtiger, als ich ihm drohte den nächsten derartigen Anruf wörtlich abzudrucken“.

Wir wissen in der Zwischenzeit, dass der Kurier nach Übernahme der Chefredaktion durch Frau Salomon fest in türkiser Hand ist.

Welch Geistes Kind dieser Mann ist, zeigt sich in einem seiner Retweets von Gerald Grosz:

„Die Großmutter als „Umweltsau“ als Zeichen der Politpädophilie staatlicher Medien zugunsten des Klimafaschismus der Heiligen Gretl. Einfach abscheulich!“

Auch wenn er diesen Retweet in der Zwischenzeit wieder gelöscht hat, macht deutlich, was der Zuständige für medienpolitische Fragen von Umweltschutz und Zivilgesellschaft hält:

Klimafaschismus und Politpädophilie

 

Damit ist Österreich wieder einen Schritt näher an der illiberalen Demokratie von Viktor Orban.

 

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