Die Frau Edtstadler wieder einmal.

Da hat die Frau Minister für eh alles (Europa, Verfassung) und zuständig fürs Grobe im Bundeskanzleramt doch erst vor ein paar Tagen angekündigt, dass die benötigten 24-Stunden-Pflegekräfte per Sonderzug aus Rumänien nach Österreich kommen sollen.

Am 2. Mai schon sollten „Korridorzüge“ durch Ungarn unterwegs sein.

Hat sie jedenfalls verkündet.

Jetzt stellt sich heraus, dem ist doch nicht so.

Nach Angaben von Rumäniens Transportsportminister Lucian Bode gibt es „bis dato keinerlei Vereinbarung auf Regierungsebene“ zwischen Österreich und seinem Land bezüglich „eines Sonderzugs.

Es ist sogar noch viel eigenartiger.

Sein Ressort habe „noch keine Anfrage“ aus Österreich erhalten.

Ebenso wenig „unser Auswärtiges Amt, Innenministerium oder unsere Botschaft“, sagte der rumänische Minister.

Es gibt noch nicht einmal ein offizielles Schreiben von österreichischer Seite.

Konkret wurde verlautbart:

Die ÖBB werden nun – im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich – ab 2. Mai Sonderzüge nach und von Rumänien anbieten.

Jetzt stellt sich heraus, die Wirtschaftskammer kann zwar offensichtlich dem österreichischen Bundeskanzleramt und der ÖBB Aufträge erteilen, nicht jedoch der rumänischen Regierung.

Wer ist da nun überraschter – wir oder Frau Edtstadler?

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