Eine ziemlich schwierig zu beantwortende Frage angesichts der Vielzahl der sich um diesen Titel bewerbenden Politiker*innen.

Da hatten/haben wir Hartinger-Klein, den Ibiza-Urlauber, der noch immer glaubt der Grösste zu sein oder auch seinen Nachfolger als Wiener Spitzenblauer. Und natürlich die ewig blaue Stenzel.

Im Dream-Team des Kanzlers finden sich so ernsthafte Kandidat*innen wie (C)Aschbacher, Tanner oder Fassmann, Köstinger oder ehemals Löger.

Einer allerdings ist gerade dabei sich die Spitzenposition in diesem Ranking zu sichern.

Die türkise Null.

Aufgefallen mit schwerwiegenden Erinnerungslücken im Ibiza-U-Ausschuss, fehlenden Nullen im Budget, für das er als Finanzminister verantwortlich zeichnet, Kommafehler beim Abrechnen des Härtefall-Fonds, eine eigenartige Vertragsgestaltung beim AUA-Deal, ein „Hoppala“ bei den „Hopsi“-Sparbüchern der Commerzialbank Mattersburg und als Höhepunkt seine Aussage nie einen Laptop besessen zu haben. Alles ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Seine neueste Glanzleistung:

Sein Windmühlenkampf gegen die EU.

Er versteht nicht, dass die EU sich gegen die Unterstützung österreichischer Unternehmen wehrt.

Heute stellt sich heraus:

„Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass Österreich seinen Unternehmen helfen will“, sagt der Vertreter der EU-Kommission in Wien, Martin Selmayr.

Und er konstatiert einen rechtlich nicht richtigen Notifizierungsantrag Blümels. 

Der Vertreter der EU-Kommission zerpflückte den ursprünglichen Antrag Blümels regelrecht

„Wenn heute die Notifizierung so erfolgt, wie von Frau (Wirtschaftskommissarin Margrethe, Anm.) Vestager vergangen Freitag angeregt, dann ist das morgen erledigt“, sagte Selmayr. Ein entsprechender Antrag sei „wenn sich drei intelligente Leute zusammensetzen innerhalb einer halben Stunde“ gemacht. Es sei Aufgabe von Finanzministerium und Kommission, „das heute Nachmittag noch hinzubekommen“.

Blümel ist also offensichtlich nicht in der Lage Anträge an die EU ordnungsgemäss zu stellen.

Unser aller Kanzler hat für selbstverschuldete Fehler eher wenig Verständnis. Wenn jemand seinen Namen auf einem Formular falsch ausfüllt und dann keine Hilfe erhält, ist er selber schuld. Sagt er.

Ob er bei seinem Busenfreund mit dem Knackarsch nachsichtiger ist?

Wahrscheinlich schon.

Schliesslich stimmt Blümel ja schon laut und deutlich ein in den Kanon rechtsrechter ehemaliger Forderungen der FPÖ:

Ohne Deutsch keine Wohnung im Gemeindebau!

Das ist schon ein bisserl pikant für jemanden, der weder rechnen, noch Anträge ordentlich ausstellen kann.

Da fällt es dann schon gar nimmer auf, wenn er die Wiener Bezirke Landstrasse und Mariahilf verwechselt.

Aber Wiener Bürgermeister will er werden.

Oder doch Finanzminister bleiben?

Egal – am 12. Oktober hat er das ohnehin schon wieder vergessen.

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